Management und Booking für

CHELSY



Shows:

in Vorbereitung

Das Trio aus dem beschaulichen Mülheim an der Ruhr setzt auf zeitlosen Sound und offenbart dabei eine tiefe Liebe zum klassischen Songwriting. Jenseits des Atlantiks begeistern Bands wie Death Cab For Cutie oder die Weakerthans genau dadurch. Chelsy sind nicht die derzeit so typische Indie-Rock-Band. Ohne Disco-Beats, unnötiges Posing oder vorgetäuschtes Pathos spielen sie harmonischen Rock und raffinierten Folk.

Auf dem Debüt „Chelsy“ deutete sich zwischen folkigen Kleinoden und kraftvollem, melodiösem Indie-Rock an, was nun auf „Sweet Medicine“ (VÖ 29.1.2010) weiter Gestalt annimmt. Auf ihrem aktuellen Werk, produziert und gemixt von Marius Bubat (Coma/Kompakt) und gemastert von Kai Blankenberg (Tocotronic, Polarkreis 18, Beatsteaks, u.a.), reift eine Band heran, die sich aufs Wesentliche konzentriert. Wie ein dickflüssiger Hustensaft, der an kalten Novembertagen unsere kratzigen Stimmbänder umschließt, so schmiegen sich die Melodien der neuen Songs von „Sweet Medicine“ ins Ohr. Und da bleiben sie lange kleben. Sie tun gut. Sie sind Balsam für die Seele.


RON DIVA



Shows:

12.09.2010 | Theater | Gütersloh (mit Band)

07.10.2010 | Lindenbrauerei | Unna (mit Band)

08.10.2010 | Stadtgarten Studio 672 | Köln (solo)

15.10.2010 | Bunker Ulmenwall | Bielefeld (mit Band)

29.10.2010 | Prinz Willy | Kiel (solo)

30.10.2010 | Kulturdiele | Hemmoor (solo)

31.10.2010 | Vamos | Lüneburg (solo)


In Ostwestfalen, wo sich sanftes Bergland und weite Felder bis zum Horizont erstrecken und die Natur den Menschen eine ruhige Gelassenheit verleiht, hat Ron Diva sein Zuhause. Der beschauliche Kurort Bad Salzuflen hat bereits Songwriter wie Frank Spilker (Die Sterne), Jochen Distelmeyer (Blumfeld), Bernd Begemann und Bernadette La Hengst (Die Braut haut ins Auge) hervorgebracht. Sie alle haben ihre musikalische Perspektive in Hamburg gesucht, wo sie die sogenannte „Hamburger Schule“ ins Leben riefen.

Ron Diva jedoch lebt in dieser vermeintlichen Abgeschiedenheit jenseits der hektischen Großstädte. Dunkle Dramatik, Verzweiflung, hoffnungsvolle Selbstreflexion und die unberührte Natur spiegeln sich in seinen Songs wider. Die emotionalen Berg- und Talfahrten seiner melancholischen Kleinode gehören in genau diese Umgebung und sind doch bereit für die Clubs der Metropolen. Introvertierte Songperlen, in denen die deutschsprachigen Lyrics im Mittelpunkt stehen. Mit akustischer Gitarre in der Hand und einer vorzüglichen Band im Rücken erzählt er von vertrauter Zweisamkeit und Isolation, von unverstellten Gefühlen und der Liebe zur Musik.

Die wunderbar arrangierten Stücke entfalten sich nicht nur vor dem Kamin, wenn der kalte Regen ans Fenster prasselt und die Einsamkeit die Seele bedrückt. Diese schlichten Folk- und Popsongs erlauben einen tiefen Blick in seine Seele und sorgen für wohlige Gänsehaut. Sie gelangen mit ihrer Intensität da an, wo sie eigentlich herkommen: beim Folk eines Neil Young oder dem Blues eines Woody Guthrie. Mit der Sprache des Hier und Jetzt. Mit Soul im Herzen, Groove im Handgelenk und dem Verzicht auf leere Posen sieht Ron Diva die Welt mit romantisch-melancholischen Augen und predigt die Lehre der reinen Emotionen auf eindringliche Art und Weise. Das muss man sich hierzulande erst einmal trauen.

Und manchmal wird Mut eben belohnt. So erhielt der Songwriter eine Einladung von Ina Müller und spielte gemeinsam mit ihr in der Sendung „Inas Nacht“ seinen Song „Sonnenschein“.



FESTLAND

Shows:

29.08.2010 | Zakk | Düsseldorf

03.09.2010 | Villa Merkel | Esslingen

18.09.2010 | Gorki-Park | Almaty | Kasachstan

30.09.2010 | Übel&Gefährlich | Hamburg


Die Musik der Essener Band Festland ist sehnsüchtig und melancholisch. Sie entstand unter dem Einfluss der lyrischen Texte des befreundeten Malers Fabian Weinecke. Diese sind - ähnlich wie dessen Bilder - seltsam romantisierend, benutzen sentimentale Worte und kryptischen Witz. Kann man sie wie Samples nutzen? Kann man sich mittels eines elektronischen Ansatzes an das Format Popsong heran wagen, ohne in CD-Wechslern von tiefergelegten Autos zu landen?
Ja, denn die seltsamen Texte führten Festland zu ihrer ganz eigenen Soundästhetik. Das Trio entdeckte die gemeinsame Liebe zu Franz Schubert, Benjamin Britten oder Steve Reich und importierte diese Klänge in seine Popwelt. Respektlos wendete man Loopverfahren und Filtereien auf klassische Klänge an, um all das in ein Band-Format zu überführen.

Festland haben einen Pop-Entwurf geschaffen, der bisher referenzlos ist. Ihre Songs sind ein dichtes Gewebe von Geschichten, Symbolen, Deutungen. Festland entleeren die Schubladen der Stile und bringen die buchhalterische Ordnung der Pop-Rezeption durcheinander. Depeche Mode, Juan Atkins, Fehlfarben, Franz Schubert, Blumfeld und Mike Ink dürfen jetzt zusammen spielen - als Band.